schwermut 1.0

ach herrje, gestern mal wieder einen richtigen ausfalltag gehabt. arbeit war mega anstrengend und das macht mich alles nach wie vor fertig und ich gucke immer mit so hochgezogenen schultern, bereit einen großen knall zu hören, in die zukunft und weiß eben nicht was passieren wird. aber naja, ich mach mich selber auch immer fertig mit meinen gedanken. ich glaube nach wie vor ich bin ende 2016 kaputt gegangen. dieser e hat es geschafft. es ging mir blendet, dann wurde ich abhängig von ihm, habe dieses elende spiel mitgemacht, die 6 monate, die das lief waren die hölle. die waren toll, aber sie waren die hölle und sie haben mich einfach zerstört. durch meine last die nächste miesere, mit m und zack ist 2017 und ich lernte a kennen. ich hab das gefühl ich weiß überhaupt nicht mehr was ich tue. diese stimmungsschwankungen machen einen sowas von kaputt, ich laufe dauerhaft durch einen tunnel, manche tage sind gut und irgendwie wird alles ja auch stück um stück besser, aber es gibt eben auch die schlechten tage, an denen ich nichts schaffe. so wie gestern. nach der arbeit hab ich mein essen versaut, also versalzen, nur n halben teller geschafft, weils scheiße war und ich auch satt, danach scheiße im internet geguckt, reality soaps, was für ein abfuck, zur krönung bin ich dann eingeschlafen auf dem sofa, um 8 dann ins bett gewechselt und noch einen film geschaut. ich hätte kotzen können über meinen schwermut, weiß aber in der situation nichtmal wie ich da wieder rauskommen könnte. heute morgen meinen wecker extra früh gestellt, aber nein, madame muss trotz allem 30 minuten snoozen. kotzwürgbrech. heute muss alles besser werden, ich hab ab mittag frei und wochenende, ich will doch nur glücklich sein.
17.5.18 08:35


donnerstag

ich bin gestern schon wieder so in komische sachen abgerutscht... es war alles cool. nach der arbeit mit j. getroffen, kaffee gesoffen, gelabert und getratscht, dann hoch zum berg an unseren neuen lieblingsplatz, mal wieder sport machen. es ist so traurig dauernd zu merken wie "schlecht" man geworden ist. ich. j. nicht. aber ich werde versuchen stark zu bleiben. is ja nur die mentale kraft, die derzeit fehlt. die muckis auch, aber ohne mentale stärke keine muckis. ich hatte danach noch so viel vor. wollte am rad schrauben. wollte wäsche machen. wollte ein bad nehmen, damit ich mir in ruhe meine beine rasieren kann. lesen, malen. ich weiß es war nicht mehr viel zeit, es war 20 uhr als j. abgehauen ist. aber ich hatte ja "sturmfrei". a. in k. über nacht. das einzige was ich dann noch geschafft habe, ist einen fressflash zu starten. dabei war der tag so gut. der sport war gar nicht so heftig. im grund war es auch eigentlich kein so krasser fressflash, aber ich merke das immer. man isst dann ohne dass mal ein gefühl dafür hat ob man hunger hat oder nicht. habe mir dann im bett am laptop nochmal adressen von therapeuten rausgesucht. irgendwie ist das alles so anstrengend. mir geht es ja gut, aber vielleicht muss ich einfach dinge verarbeiten. vielleicht krieg ich das so alles nicht mehr hin. vielleicht waren die vergangenen 10 jahre einfach zu heftig für mein sein. für meine liebe kleine seele.
26.4.18 07:26


mehr wahnsinn

--- aber hey, nächste woche ist der erste Mai und damit wirkt mein neuer arbeitsvertrag. außerdem isses dann nur noch ein monat bzw. 15 arbeitstage bis zum 3-wöchigen urlaub. YES!
25.4.18 12:59


spirale

ich weiß schon wieder nicht... wenn ich meine einträge so lese und mich im netz über so psychosachen informiere und mich selber beobachte und weiß wie ich mal war und wie ich jetzt bin, was einfach mit mir los ist. ist das alles nur eine kleine verirrung im leben? hat man manchmal einfach so löcher im leben oder war es einfach schon immer so bei mir? samstagabend haben a. und ich zusammen im bett gelegen und irgendwie sind wir auf zeugnisse gekommen. jedenfalls haben wir dann unsere grundschulzeugnisse rausgekramt und uns gegenseitig die zeugnisse vorgelesen. schon damals stand da dass ich immer sehr leise, lieb und zurückhaltend bin und selbstbewusster sein könnte. das war in der ersten klasse. ich war schon immer so. aber ist das falsch oder ist das normal? was ist normal? ich will einfach so sein, dass es mir immer gut geht und nicht so ausraster im kopf habe, wie zB am freitag als nichts so lief wie ich wollte und einfach abgrundtief schlechte laune bekomme und dadurch irgendwie ja auch schlecht zu meinen mitmenschen bin. ich würde so gerne wissen wie es geht dass alles so ist wie vor 2 jahren. warum kann ich keinen schalter umlegen, der das betätigt?!

25.4.18 11:30


dienstag

manchmal wünschte ich mir, ich würde ein nullachtfünfzehn leben leben. nicht dauernd wert auf das besondere legen.ich bin so wie ich bin. aber gerade von meinen eltern hab ich das schon immer hinter die ohren geschmiert bekommen, dass wir alle etwas ganz besonderes sind. meine mutter regt sich aber regelmäßig über andere darüber auf, dass die ihre kinder so wichtig nehmen. ich verliere immer mehr den glauben an die menschheit. wieso nehmen sich alle so wichtig? warum wird einem das so beigebracht? und am ende des tages sitzt man dann in seiner kammer und weiß man ist dennoch nur einer von milliarden sandkörnern. alle gleich und doch anders. jede auf seine art und weise wie er ist. aber nie besser als die anderen. wenn man so aufgewachsen ist, fühlt sich das an wie ein schlag ins gesicht wenn man sich darüber klar wird, dass man eigentlich ja gar nichts besonderes ist. auch nicht, wenn man ausgefallene hobbies hat, besonders kreativ ist und in mathe ein ass. am ende ist das leben vorbei.
10.4.18 20:54


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