dienstag

manchmal wünschte ich mir, ich würde ein nullachtfünfzehn leben leben. nicht dauernd wert auf das besondere legen.ich bin so wie ich bin. aber gerade von meinen eltern hab ich das schon immer hinter die ohren geschmiert bekommen, dass wir alle etwas ganz besonderes sind. meine mutter regt sich aber regelmäßig über andere darüber auf, dass die ihre kinder so wichtig nehmen. ich verliere immer mehr den glauben an die menschheit. wieso nehmen sich alle so wichtig? warum wird einem das so beigebracht? und am ende des tages sitzt man dann in seiner kammer und weiß man ist dennoch nur einer von milliarden sandkörnern. alle gleich und doch anders. jede auf seine art und weise wie er ist. aber nie besser als die anderen. wenn man so aufgewachsen ist, fühlt sich das an wie ein schlag ins gesicht wenn man sich darüber klar wird, dass man eigentlich ja gar nichts besonderes ist. auch nicht, wenn man ausgefallene hobbies hat, besonders kreativ ist und in mathe ein ass. am ende ist das leben vorbei.
10.4.18 20:54
 
Letzte Einträge: mehr wahnsinn, schwermut 1.0, jetzt ist august., fly away., Durcheinander in einer Nacht., Von Müttern und Tanten.


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


/ Website (11.4.18 07:15)
Ja stimmt schon irgendwie.


Sparköchin / Website (15.4.18 19:40)
Ich finde diese Vorstellung sogar beruhigend. Kein Leistungsdruck, keine Belastung (wenn man sich keine machen mag). Nur leben, tun, was schön ist und was man kann. Leben als Wandern von einem sonnigen Punkt zum nächsten, wie eine asiatische Weisheit sagt ...


Lilly / Website (25.4.18 14:08)
Jaa das wäre mein Traumleben

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