Freutag

Gestern abend hatte ich ja meinen Erfolg zu feiern. 1,3kg in einer Woche ist schon viel. Da meine Waage inkl. ihrer Batterie nicht mehr die Jüngste ist, kann es sein dass sie nicht ganz genau geht. Aber wenn sie bei meinen 79,8kg auch nicht genau ging, ist es ja vielleicht docj korrekt dass es 1,3kg waren.

Ich habe mir ja ein ziemlich hohes Ziel gesetzt, nämlich knapp 10 Kilo in 10 Wochen. Sprich ich müsste Ende April unter 70kg wiegen. Ich weiß dass das grundsätzlich nicht gesund ist und ich stark aufpassen muss, dass ich dann im Winter nicht wieder 80kg wiege, aber ich bin mir dessen ja bewusst.

Ich merke jedenfalls langsam, dass ich aus meinem Loch, aus meinem Tief, welches sich 2016 über mich geschoben hat, langsam erwache. Das Tief - um es mal kurz zu erläutern - hatte, wie auch anders zu erwarten, mit der Liebe zu tun. Ich bin zwei Mal dermaßen auf die Schnauze gefallen und auch arbeitstechnisch war es bei mir sehr anstrengend, dass ich Ende des Jahres einfach nicht mehr konnte. Ich erwähnte es ja schonmal, aber es war mir einfach alles egal. Hinzu kam meine beste Freundin und jetzt eben auch Mitbewohnerin, der es genauso schlecht ging. Man braucht einfach leider manchmal um Dinge zu verarbeiten und naja, wenn ich mir jetzt so mein Leben mit 29 angucke, denke ich manchmal "Hey, was du nicht alles schon erlebt hast". Ich hab Lust das zu erzählen, und vielleicht ist das auch alles der Grund dafür, dass ich irgendwie in der Pubertät angefangen habe problematisch zu essen. Es ist nicht so, dass ich aus schlechten Verhältnissen komme, ganz im Gegenteil, ich war in meiner Kindheit immer wohl behütet und umgarnt. Ich werde aber in den nächsten Tagen und Wochen mal dazu was schreiben. Geschichten aus meinem kleinen Leben.

Um zurück zum Thema zu kommen, gestern feierte ich also mit meiner Mitbewohnerin meinen Erfolg. Pro Woche gibt es einen "Ausnahmetag", das ist wichtig, weil ich mir nichs verbieten möchte. Natürlich erlaube ich mir evtl. auch mal einen Schokoriegel an einem Tag der nicht Ausnahmetag ist, aber es gibt einen Tag in der Woche wo ich mir Fastfood erlauben kann. Kann, nicht muss. Ich hatte also gestern Lust auf Burger. Um nicht komplett über die Stränge zu schlagen habe ich mich für Geflügelburger entschieden. Es gab dann Hähnchenbrust am Stück (ca. 160 Gramm pro Stück), welches ich würzte und scharf in der Pfanne anbriet. Als Burgerbrötchen habe ich Vollkornbrötchen gekauft, bei den Soßen hatten wir freie Auswahl von Fertigsoßen (es sind einfach so viele in unserem WG Kühlschrank, die WEG müssen). Dazu Salat, Tomaten, Zwiebeln und Käse nach Wahl. Außerdem machte ich Kartoffelecken aus frischen Kartoffeln. Es war sehr lecker, sogar sehr sehr lecker und ich finde immer wieder schön, dass man auch mit fettarmen, einfach gesunden oder Vollkorn-Produkten so leckere Gerichte kochen kann. Ich habe das Fleisch Beispielsweise vorher etwas mit Öl beträufelt, aber dann nur mit Wasser angebraten. Man kann an so vielen Ecken sparen und es schmeckt trotzdem super.

Heute ist endlich Freitag und ich freue mich auf ein Wochenende voller Entspannung, Sport und vielleicht auch Radfahren. Jipppie!

24.2.17 08:10
 
Letzte Einträge: mehr wahnsinn, schwermut 1.0, jetzt ist august., fly away., Durcheinander in einer Nacht., Von Müttern und Tanten.


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